Darf ich meine Forschungsdaten veröffentlichen?

Ein Wegweiser durch den Rechtsdschungel

Drittmittelförderer und Verlage fordern heute immer häufiger, dass Wissenschaftler/innen ihre Forschungsdaten offen zugänglich machen. Aber auch ohne diesen Zwang von außen kann es für die Sichtbarkeit des Wissenschaftlers bzw. der Wissenschaftlerin von Vorteil sein seine Daten und Forschungsergebnisse für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei sind Forschungsdaten nicht nur tabellarisch vorliegende Daten, sondern auch Bilder, Videos, Texte, Artikel, Interviews und vieles mehr. Es stellt sich also häufig die Frage, ob man diese Daten überhaupt frei zugänglich – z.B. über das Internet – bereitstellen darf. Rechtliche Grundlagen bilden hier vor allem das Urheber- und Urhebervertragsrecht und das Datenschutzrecht. Wir wollen Ihnen helfen diese Frage zu beantworten. Klicken Sie sich dazu durch das folgende “Branching Scenario” und beantworten Sie die Fragen zu Urhebertum und Datenschutz. Natürlich ist jeder Einzelfall anders und die Rechtslage ist nicht immer eindeutig. Die Informationen und unsere Antwort sind somit nicht rechtlich verbindlich. Wir beziehen uns in diesem Beitrag manchmal auf das Hamburgische Datenschutzgesetz. Möglicherweise existieren also in Ihrem Bundesland andere Regelungen. Quelle für alle Informationen im Entscheidungsbaum ist der Leitfaden “Rechtsfragen bei Open Science” von Till Kreutzer und Henning Lahmann, welcher 2019 im Rahmen des Programms Hamburg Open Science erschienen ist: https://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/products-page/publikationen/169/

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Autorin: Kathrin Thiemann